PFF 2019 in Stäfa

Ein Jahr später, am 30. August irgendwann gegen Mittag und wieder vollgepackt mit Gepäcktaschen und Zelt, haben sich die Züge langsam angefangen zu füllen. Haltestelle um Haltestelle gesellten sich mehr Leute dazu bis wir schlussendlich alle in Stäfa ausgestiegenen sind. Insgesamt waren wir am Bahnhof bereits ein Grüppli von 6 Gottstatter (Gismo, Spick, Susumo, Jiji, Sugus und Koala) und so gesellten wir uns guet gelaunt und mit Getränken ausgerüstet hinter die Warteschlange vor den Shuttlebus. Und sieh einer an wer da vor uns stand, etwa noch ein Gottstatter? Jawohl Herr Monsieur Wirbu war dieses Jahr auch anwesend, so plauderten wir und nach etwa drei Shuttlebussen später kamen auch wir auf dem Festgelände des PFF Mosaik an. So suchten wir ein Plätzchen um unsere vier 3er Zelte aufzustellen und als auch das 5te von Wirbu stand, hiess es Gelände unsicher machen und Ausschau halten nach bekannten Gesichtern. Schnell einmal wurde der Gratis-Rucksack-Stand überfallen und diverse Foulard und Socken wurden gekauft. Bald darauf hiess es auch schon Food fassen. Und natürlich waren wir einer der leisesten Tischen, wie es sich gehörte (gäu Wirbu «einä nä nä nä»). Waren alle Bäuche gestopft ging es schon mit dem Abendprogramm los. Die Bands fingen an zu spielen, man plöiderte und tanzte und löschte denn Durst… Im Verlauf des Abends stiessen noch Zägg, Taifun und Cabasa zu uns, so wie Chlepf der sich dieses Jahr am PFF denn Gottstatter anschloss. Irgendwann hiess es dann Feierabend für die einten etwas früher als für die anderen und man kuschelte sich zufrieden in die Schlafsäcke.

Am Samstag Nachmittag hatten uns leider bereits zwei verlassen nämlich Taifun und Cabasa (Cabasa kam jedoch am Abend wieder). Als die anderen sich nun langsam einer nach dem anderen aus den Zelten erhoben war einer schon am Frühstücken. Doch der Rest des Grüpplis machte einen kleinen Ausflug zum Waserfall im Waldstück neben dem Festgelände und natürlich musste man emporklettern entlang der Wurzeln rauf auf den Hügel. Ausser unser Wachhündli Sugus das passte auf unsere Sachen unten auf. Nach diversen *huest tiefsinnigen Gesprächen beschlossen wir wieder runter zu klettern, rennen und rutschen und nach einem kurzen Step-Dance versuch von Jiji, Spick und Koala gingen wir zurück auf das Gelände und beschlossen auch noch Frühstücken zu gehen. So setzten wir uns mit SchokoDrinks und Gonfibrötli an den Tisch. Aus unerklärlichen Gründen wissen wir jetzt das man mit dem Schogidrinkröhrli durch das Brot hindurch trinken kann wobei das herunterfallen des Brötchen etwas ähhhm ja man kann sichs denken…. Nun frisch gestärkt und bei strahlendem Wetter machten wir uns nach diversen Diskussionen auf zum Züri See. Nach einem kleinen Fussmarsch raffen wir eine Wiese an die über und über voll mit Pfadileuten war. Scheinbar war praktisch das ganze PFF Volk am See jedoch hatten wir dank Gismo und Yedo die schon früher unten waren ein Plätzli ergattern können. So hiess es abkühlen, umäsprützä, sünnele über interessante Bikini Sonnenbrände fachsimpeln so wie es natürlich ein Wegmampfen-Wettstreit um die Portion Pommes gab. Irgendwann am späteren Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Festivalgelände, dank dem sehr unnötigen Umweg zum Bahnhof und von dort aus den Marsch hinauf verpassten wir die ersten Bands. Zitat S. Aus L. «I bi wäg eirä bänd dahärä cho u jetzt hani sä verpasst» (Ja nid z vergässä as PFF geit mä erstrangig wäg dä Lüt ni wahr ;p ). Aufjedenfall reichte es rechtzeitig zum Yoga mit Siroup was eine sehr witzige Angelegenheit war und wir wissen nun das Yedo in seiner Freizeit oft Yoga macht und seeeehr dehnbar ist *huest *huest.

So wurde es langsam Abend und das zNachtessen war angesagt. Es gab glaub etwas Teigwariges mit Sauce (Kommentar von Susumo: es waren Älplermakkaroni), aufjedenfall Spickt (hö hö) es schön wenn man die Gabel füllt und ausserhalb des Tellers auf den Gabel stiehl schlägt…. ähm ja nach diversen Lachkrämpfen und Foulardkämpfen mit Herrn Kabuki verliessen wir nun wieder das Esszelt. Wohl angemerkt praktisch vollständig was wie wir später herausfanden etwas aussergewöhnliches war… Wir gesellten uns unter die Menge und lauschten diversen Bands und Boom plötzlich waren da 2 weg und die Gruppe verstreute sich und plötzlich fand man niemand mehr so mochte jeder sich seinen Abend schön man hängte sich diesem und jenem Grüppchen an und ab und zu ging man wieder, da man doch lieber nicht länger stören wollte. Ab und zu lief man sich doch wieder kurz über den Weg. So wurde gelacht, getanzt, leckere Zwischenverpflegung ergattert und als langsam keine Bands mehr spielten, fand man sich wieder (jedenfalls die meisten) und es wurden die letzten Stunden genossen, geblödelt, gechlepft und getanzt bis wir schliesslich vom Platz gescheucht wurden. 

Zurück auf dem Zeltplatz gesellten wir uns mit unseren Zeltnachbarn (Jura Biel) noch in ein gemütliches Kreislein in den Campingstühlen bis langsam einer nach dem anderen sein Zahnbürstli holte und doch noch irgendwann schon bald mal um 6 Uhr schlafen ging.

Am Sonntag Morgen schliefen die meisten etwas aus abgesehen von Spick und Cabasa die uns schon früher verliessen. Irgendwann wurde es aber stickig in denn Zelten und so standen wir doch auf. Gismo und Switch gingen schon mal Mampfen während Jiji, Zägg und Susumo noch etwas länger brauchten bis sie sich aus den Zelten zwangen. Ja aufstehen ist manchmal hart man kennt es 😉 Nun ging also der Rest des Trüpplis auch noch Frühstücken während Gismo und Switch im leichten Regen bereits die ersten Kinderbands feierten (ja Sonntag war Familientag) was einem gewissen Beutelbär zum Verhängnis wurde. Ich sage nur «Achtung kleinere Kinder…» So feierten wir eine runde Kinderlieder und plötzlich hatte der eine oder andere noch etwas Schlamm im Gesicht. Aber natürlich kam niemand an das toll geschminkte Hello Kitty ran das auf Wirbu’s Gesicht hauste. 

Als wir dann am Mittag uns schön mit Burger gestärkt hatten, hiess es Zelte abbauen und dann nochmals tanzen gehen in die wunderschöne Kasperlidisco. Wir wurden eingenebelt und tranken Citro bis wir auf Mineralwasser umsteigen mussten, da das Citro ausging, bis wir schliesslich um 4 Uhr Nachmittags vom Platz gescheucht wurden.

So machten wir uns samt Gepäck auf zum Shuttlebus und ab nach Hause. Unterwegs gab es noch Einkaufstopps (PS: danke Sugus für das sponsern des härzigen Büsi Feuerzeug ). Es war auf jedenfall eine unterhaltsame heimfahrt. Und nach einem kurzen Stopp im Lago Lodge in Biel ging es dann definitiv nach Hause so kamen wir am Sonntag auch irgendwann um 21 Uhr zuhause an und legten uns glücklich und kaputt schlafen. zzZZ Merci an alle für dieses tolle Wochenende. Es hat super duper spass gemacht 🙂

Herzlich Links Koala

© PFF FFS Mosaik, 2019 in Stäfa

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