Pfadi Gottstatt

Lettland-Lager der 2. Stufe in Mikeltornis

Die Wikinger sind los: vom 3. bis 17. Juli 2010. Seid hautnah dabei und abonniert unseren Blog, um stets auf dem neusten Stand zu sein!

Tage danach…

21.7.10

Hallo zusammen, herzliche Grüsse aus dem Mikelisi. Ist richtig ruhig hier. Ihr fehlt mir auch bei mir ist das Lagerloch da… nicht im Kühlschrank. An den Resten tun sich Teodors und ich noch lange gütlich… heute hat es zwei Ereignisse in Mikeltornis gegeben, die Ihr unbedingt mitbekommen müsst: 1. Einmal im Jahr fliegen die Flugameisen in die falsche Richtung, der Himmel ist schwarz von ihnen, die fliegen über das Meer,natürlich ist der Weg zu lang und sie werden dann drei Stunden später an Land gespült… dann ist eine Handbreit über viele Kilometer der Strand schwarz und die Wasservögel, Bachstelzen fressen sich ohne Mühe satt. Ein Naturschauspiel sondergleichen…
2. Meine Mehlschlabenjungen, ihr wisst im Schopf, wo ihr euch beim Regen untergestellt habt, hatten heute ihre erste Flugstunde… es gibt auch bei den fünf Jungen ganz verschiedene Charakter, freche Drauflosstürmer und schüchterne Zaghafte, die Eltern hatten aber alle Flügel voll zu tun mit den Kleinen… Morgen wird es schon besser gehen, und in drei Wochen müssen die Eltern nichts mehr dazufüttern. So, das sind die Grossereignisse des Tages, Musse alles zu bestaunen, von Nahem zu sehen und über soviel Glück erschaudern. Herzlich die Linke Fäger

30.7.10

Nun ist das LeLa definitiv zu Ende… Argon, Korund und Smart sind mit der Nachfähre abgereist. Die Planung, welche mit Hilfe von Klebband und Post-it seit letzten Dezember an meiner Wand hing ist abgenommen und es hängt wieder mein Waldwild eines lettischen Künstlers, welcher übrigens gerade zu Besuch hier ist….
Rasen mähen, kochen, abwaschen, Cello spielen, lesen, Beeren sammeln (5 Kilo sind schon eingemacht und im Anhänger in die Ch unterwegs) so kann ich noch 10 Tage verbringen und werde sie nutzen um den Schwung in die schweizerische Hektik, den Schulalltag und die alltäglichen Sorgen zu holen. Übringens sthet nun meine neue Toilette da, das Dach vom Holzschopf ist repariert und Edgars, der Künstler schnitzt mir morgen ein neues Holzschild für mein Mikelisi. Eure Mückenstiche sind sicher verheilt, ihr planscht nun wieder im See oder Badi, statt in der Ostsee und geniesst sicher Eure Ferien…. Machts gut und nochmals MERCI für den schönen Tisch, welcher unterdessen drei Schichten Lack erhielt und mir jeden Tag Freude macht, wenn ich draussen sitze!
Kräftig die Linke
Fäger

Der letzte Tag – Worte vom AL

Der Morgen danach…

beginnt mit Spiegelei und Tomatensauce vom Vortag. Nach 12 Stunden tiefen und ruhigen Schlafes sitzen wir, Smart, Ula und ich auf der Treppe des Mikelisis.
Was ist geblieben? Schwarze Vierecke im Waldboden, wo gestern noch die hohen Feuerstellen der Fähnliküchen standen. Mückenstiche. Haufenweise unsortierte Quittungen. Essenreste (genug für die ganze nächste Woche). Ein leerer Strand. Ein paar Blachen am Zaun, die an der Sonne trocknen. Tausende Fotos & sieben Stunden Filmmaterial. Schlafmangel. Veränderte persönliche Bindungen, bedingt durch zwei Wochen engen Zusammenlebens. Ein bepackter Anhänger. Das berüchtigte Lagerloch…
Intensive Vorbereitung während zwei Jahren hat das Lela gekostet, unzählige Diskussionen und Gedanken über mögliche Probleme, Schwierigkeiten und deren Lösungen, Ideen, die gleich wieder verworfen wurden und Ideen, die schliesslich umgesetzt wurden. Würde man den zeitlichen Aufwand eines jeden Beteiligten an der Vorbereitungsphase addieren, so würde die Zeit wahrscheinlich reichen, um eine originalgetreue Nachbildung des Eiffelturm aus Legosteinen zu errichten. Dann plötzlich schreibt die Geschichte den 2. Juli. Freitagabend: Fäger, Sushi, Donola, Assuan und ich breschen los, mit einem Husky und einem Anhänger voller Pioniermaterial, Vorfreude und Unsicherheiten. Zu dritt rotieren wir ums Steuerrad, jeder kriegt in Deutschland seine Stunde Stau. Samstagabend: „Wäletti zämä, sitr guet greist bis iz?“, alle Pfädis, Leiter und Hintergründler befinden sich auf der MS Urd, wohlbehalten und mit sämtlichem Gepäck. Spannung und Aufregung steht in die Gesichter geschrieben, schon setzt sich die schwerfällige Fähre in Bewegung, Richtung Latvija, Ventspils, Mikeltornis. Essen (wir kommen jeweils als Erste an die Reihe), Sonnenbrände auf Deck, Werwölfle (die Pfädis haben das Spiel mittlerweile perfektioniert und spielen ohne Karten), grinsende Bodyguards, schon wieder Essen, Sonntagabend. Da warten schon Andis und seine Freundin mit einem Klapperbus Baujahr Sintflut, Mikeltornis, Mücken, Bodennebel, Zeltaufbau in der kurzen Zeit finsterer Nacht. Die erste Nacht verläuft wegen besonderen Geschehnissen nicht nach Plan, der Morgen danach ist ebenfalls von den Geschehnissen geprägt. Bald schon stehen aber die Fänhliküchen und der Fahnenmast, Reis und Fleischkäse am Dienstagmittag werden auf hohen Feuerstellen gekocht. Leiterteam + Hintergrund: Diese Konstellation ist neu, das erste Mal, dass das Leiterteam in einem Lager den Karren nicht alleine vorwärtszieht, gleichzeitig das erste Mal, dass in einem Leiterteam kein Leiter mit Lagererfahrung mitmischt. Für die Erfahrung ist im Lela nun der Hintergrund da. Klar, dass sich so Anfangsschwierigkeiten ergeben, dass die schlichte Gewissheit „Hei, mir si z‘Lettland und s‘isch huere nice“ durch viel Gelaber überdeckt wird.
In einem Lager steht eine Riesenmenge Arbeit an, der rote Faden, die Lagerbauten, der Einkauf & Essen bereitstellen, Detailprogramm in Bezug auf das Zeitbudget einalten, herausspüren, ob die Pfädis zufrieden sind, den nächsten Tag durchdenken, kleine Wunden pflegen, für Ausgleich zur Arbeit sorgen, und schliesslich wäre es auch noch schön den Feierabend zu geniessen (geht aber meist für den Tagesrückblick drauf) und die anderen Leiter und besonders im Lela die Mitglieder des Hintergrunds als interessante Personen und nicht nur als Funktion kennenzulernen und wahrzunehmen.
Schon bald sind die Rollen einigermassen gefunden, auch wenn die Verhältnisse bis zum Ende des Lelas schwierig bleiben.
Zurück  auf den (Sand)Boden. Den Pfädis erscheinen erstmals die elegant gekleideten Götter Freija, Tors, Lokijs und Odins, die ihnen den Weg vom Wikinger in Midgard bis hin zur Gottheit in Asgard schmackhaft machen, bei Feuerschein und Meeresrauschen. Die livische Küste fasziniert die Pfädis, am liebsten würden sie wohl den ganzen Tag am Strand verbringen…Ausflug im Klapperbus nach Kolka, Schotterpiste (brachte eine Lampenverschalung zu Fall), Erinnerungen an Strandräuber, Mörderlis, Elchle, zurück in Mikeltornis Lagerfeuer und Sing Song am Strand, die 4. Stufe ist auch da. Die Pfädis lernen nun ihre Vorgänger kennen, die vor 10 Jahren auch bei einmaligen Pfiff zum Fahnenmast stürmten und Liegestützen machten, Mamamutschi riefen und auch heute noch ins Pfadileben verliebt sind…ich glaube, die Pfädis schätzten dies sehr. Exer am Donnerstag, grosse und kleine Kunstwerke entstehen, exzellente Menues werden gekocht und Möbel werden gezimmert. Freitag, Hajk – Tag. Vennerhöck, „uf das und das und das und das und das und das müesst dir luege, uf das und das und das ufpasse, viu trinke, vor dr Sunne schütze, blablabla“, endlich geht es los und die Pfädis sind alleine unterwegs. Die genauen Eregnisse entziehen sich unserer Kenntnis…
Ausser der nächste Morgen, als das Kroki nicht stimmt und der Weg plötzlich der falsche ist. Verbindung per Telefon, die Pfädis auf dem falschen Weg, der Klapperbus mit den Leitern auf der Schotterpiste, alle bleiben auf bemerkenswerte Art ruhig und so finden sich nach dreieinhalb Stunden die Wege in Sikrags (übrigens das ursprüngliche Ziel des Hajks, bevor es vom Leiterteam als zu weit befunden wurde). Waschtag und Abenteuerwasserrutschbahnen in Ventspils, Versprechen und BiPi – Feuer am Abend, und einmal mehr weht der Hauch der (Pfadi)Geschichte über die Dünen…diese Momente, in denen mir bewusst wird, Teil eines Gedankens zu sein, der seit über 100 Jahren existiert und den über 25 Millionen Menschen auf dieser Welt teilen, finde ich etwas vom Grössten.
Der Schauplatz der Geschichte hat geändert, wir befinden uns nun in Asgard, die Völkerwanderung (der Hajk) hat die Wikinger nun hierher geführt und sie schliesslich zu Göttern gemacht. Der zweite Sonntag bricht an, und er hält was Sonntage versprechen. Die Sonne scheint gnädig vom Himmel über Asgard herab und faultiergleich hängen alle an Bäumen herum (stimmt nicht ganz, bemerkt der aufmerksame Leser, am Strand natürlich).  Auch Götter haben einmal eine Pause verdient. Besonders, wenn Kunde vom Ragnarök, der letzten Schlacht gegen die Kreaturen aus Rokgard durchs Land weht. Doch bald darauf beginnen fieberhaft die Vorbereitungen, Lanzenspitzen werden gegossen, Jutensäcke zurechtgeschnitten und Helme gekleistert. Selbst Götter können sich nicht nur auf ihre göttlichen Kräfte verlassen. Daraufhin die letzte Ruhe vor dem Sturm, Sonnenaufgang, Orangensaftbar am Strand, Besuch von Stätten der Vorfahren (Satellitenschüssel)…und schon bricht der grosse Tag an. Mit dem Ragnarök kommt die Möglichkeit, auf geregelte Art und Weise, bei Wasserschlacht und Nümmerligame, die Kampfsau herauszulassen und Spannungen abzubauen. Pfädis und 4. Stüfeler, die sich in die guten alten Zeiten zurückkatapultiert fühlen, geben alles.
Der Abend bringt Sieg der Götter und Versöhnung. Bei der Musik des jungen livischen Nurm Orkestrs tanzen alle gemeinsam, singen das Abteilungslied und frönen einer Götterspeise, zubereitet mit den berühmt – berüchtigten Biscuits der Schweizer Armee. Es war wunderschön…
Regentropfen fallen, und die alten Hasen merken, dass es um den Abbau des Lagers geht. So war es bisher noch immer gewesen, Regen in letzter Minute (man erinnere sich beispielsweise an Gerra Verzasca). Mit der letzen Minute auch das letzte Mal Strand, das letzte Mal Ostsee, das letzte Mal Lela…und nun sitzen wir hier alleine vor dem Mikelisi.
Die Pfädis, Leiter und Hintergründler sitzen in diesem Moment wohl auch, auf Bullmannsitzen, in der Sonne auf Deck, geniessen das süsse Nichtstun und fiebern dem eigenen Bett, der Dusche, fernen Inseln, den Eltern, dem Brot ohne Kümmel und dem WC mit Spülung entgegen.
Was wird kommen? Ein Elternabend am 1. September (sofort notieren!), um auch euch Eltern noch einmal an unserem Abenteuer teilhaben zu lassen. Ein Fotobuch mit den Besten der tausend Fotos, ein Film mit den Besten der sieben Stunden Filmszenen. Ein Dasein ohne Mückenstiche. Erinnerungen, Nostalgie…das Lela, das Liegen im warmen Sand, das Kochen auf dem Feuer, das Kämpfen für den Fähnliwettbewerb, das Singen am Lagerfeuer, das Baden in der nahezu salzlosen Ostsee, das Abtrocknen mit der Hose vom Tag, die Sonnenuntergänge, all dies ist nun vorbei.
Neue Erlebnisse kommen, die das Lagerloch mehr und mehr zuschütten werden. Momentan befinde ich mich noch mittendrin, in der Dunkelheit des Lochs. Eine Dunkelheit, die aber auch Lichtblicke aufweist. Lichtblicke wie die Zufriedenheit darüber, dass mit einer Ausnahme niemandem etwas Ernstes zugestossen ist und alle gesund nach Hause zurückkehren. Die Gewissheit, dass die tapferen Wikinger zwei wunderschöne Wochen verbracht haben, geprägt von gegenseitigem Respekt, Verbundenheit mit der Natur, Hilfsbereitschaft, Durchhaltewillen (beispielsweise beim Verlaufen auf dem Hajk), Kreativität (beispielsweise die riesige Sandburgenstadt), geprägt also vom Pfadigedanken. Das grösste aller Lichter, quasi der Polarstern des Lagerlochs (jetzt wirds definitv kitschig =)) ist die Dankbarkeit. Gegenüber euch Eltern für das Vertrauen, ohne welches das Lela nie hätte stattfinden können, gegenüber Fäger für ihre Gastfreundschaft und weitergegebenen Erfahrungen, gegenüber Milou, Arojo, Schtrunz und Squirl für den guten Leiterjob unter besonderen diesen Umständen, gegenüber Donola, Pipistrella, Assuan, Sushi und Smart für die Unterstützung in Wort und Tat, Blogschreiben, Geniessen während dem Lager und während den Vorbereitungen, gegenüber der 4. Stufe, deren Anwesenheit das Lela vervollständigt hat und schliesslich Giacosa, Snoopy, Papillon, Litschi, Pablo, Yuchi, Dingo, Yin, Chruslä, Gismo, Chnopf, Gloin und Rakuun für eure Motivation und eure lachenden Gesichter (auch gegenüber allen weiteren Pfädis, die im Lela leider nicht dabeisein konnten). Ihr seid letztendlich der Grund und die Motivation dafür, einen Anlass wie das Lela zu organisieren und durchzuführen.

Easy left Argon

Samstag, 17. Juli – Der letzte Tag

Zum Frühstück gab’s heute ein kleines Extra dazu: Sicht auf die Hafeneinfahrt mit Regenbogen.Um kurz vor 8 Uhr morgens heisst es Abschied nehmen von der Urd. Wir betreten Festland. Am Bahnhof warten wir 2 Stunden auf unseren Zug. Die Zeit vergeht mit Werwölflen (wer hätte das gedacht!?), Mystery Stories erraten und schlafen. Auch der Wilde Willy wird belohnt. Yuchi und sein Helfer Gismo bekommen Süsses. Chruslä war der Einzige auf der richtigen Spur und wird deshalb auch belohnt. Um halb 11 fahrt unser Zug nach Hamburg. In Hamburg geht die Schlacht los, sobald der Zug eingefahren ist. Viele Menschen mit viel Gepäck, enge Gänge und wenig Platz. Die ETWAS unfreundlichen und gestressten Deutschen wollen ihr Image als unbeliebte Nachbarn der Schweizer nicht ändern. Nachdem alle ein Platz gefunden haben, (ja, es hatte genug für Alle, welch Wunder) geht die lange Fahrt los. Militärguezli-Wettessen, Gamen, Singen, Schlafen, Alle-Gottstatter-haben-in-einem-Abteil-Platz-Wette, Lesen, Bürzliböim, Berichte schreiben, letzte Fotos machen…. So vergehen diese Stunden fast im Flug. Mit einer Verspätung von 20 Minuten kommen wir in Basel an und fahren desshalb über Olten nach Biel. Die Überraschung gibts in Grenchen. Topolino steigt in den Zug und begrüsst uns zurück in der Schweiz. Sie begleitet uns mit nach Biel. Dort angekommen warten viele Eltern, Geschwister, Freunde und Bekannte auf uns. Wie schön! So geht das Lager zu Ende, alle nehmen ihren eigenen Weg nach Hause.

Viel Spass beim Rucksack ausräumen, waschen, erzählen und die Schweiz geniessen.

Zum letzten Mal: Herzlich Links Assuan & Donola

Der versprochene Link zum Interview: http://www.vimeo.com/13428341


Samstag, 17. Juli – Abschied

Hallo alle zusammen. Ich sitze im Zug zwischen Olten und Biel. Im Hintergrund die Kids am Plaudern. Es ist kein übermütiges Schreien mehr, doch die Vorfreude auf das Zuhause ist trotzdem herauszuhören. Das Lager geht dem Ende zu. Wir erreichen in wenigen Minuten Biel. Ich werde morgen noch den heutigen Tag etwas genauer schildern, die restlichen Fotos heraufladen und den Film vom Interview bezwingen. Wir fahren in Solothurn ein. Wie schnell die Zeit vergeht… Es wird für alle ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Ich danke allen, die dieses Lager möglich gemacht haben. Danke vielmals für das rege Lesen des Blogs. Das motiviert. Wir fahren in Grenchen ein. Die Überraschung ist gross: Topolino steht im Eingang mit einem Willkommensgeschenk. Alle bekommen ein Schoggistängeli. Merci viu mau, Topolino!!!! Die Durchsage im Zug meldet: Nächster Halt Biel, Prochain Arrête Bienne. Ich wünsche allen schöne Sommerferien. Und denkt immer an diese wunderschönen zwei Wochen im Paradies (Die Mücken und Brämen werden in einigen Wochen vergessen sein)! Herzlich Links Donola

Freitag, 16. Juli – Auf der Fähre

Bericht von Snoopy (Anmerkung der Redaktion: Merci)

Heute wurden wir um 7: 30 Uhr lettischer Zeit geweckt und hatten dann eine halbe Stunde Zeit um uns anzuziehen und zu duschen. um 8: 00 Uhr gab es Frühstück. Aber leider war es 8:00 Uhr deutscher Zeit… Deshalb mussten wir noch eine Stunde warten. Wir gingen eine Weile aufs Deck und viele schliefen noch ‘ne Runde. Das Frühstück war wie immer ziemlich lecker ;)
Nach dem Essen gab es kein Programm, da wir alles, was man in einem Schiff mit der Pfadi machen kann schon bei der Hinreise gemacht haben.
Also spielten wir bis zum Mittagessen das berühmte Pfadispiel– Werwölflen. Viele assen dazu noch ein Schlemmerbecher. Dieser bestand aus Eiscreme, Sauce und ganz viel Rahm.!! (mmmmmh)
So ging es auch noch nach dem Mittagessen weiter. Man könnte fast meinen, wir Pfader seien Hobbylos… An diesem Tag war das wirklich so.. :)
Nach ca. 8 Stunden verleidete uns das Spiel. Plötzlich hiess es schon Abendessen. Das war nicht für alle so genießbar, da es Zunge und schleimige Rippchen gab :S Das war aber nicht schlimm, da die Meisten sowieso kein Hunger hatten. Das lag daran, dass alle eine riesige Packung Mentos gekauft haben, welche sie dann auch assen.
Später besammelten wir uns alle auf dem Deck für einen ‘Knüsperli Abend’ :) das geht so, das jeder ein Blatt nimmt und sein Name drauf schreibt. Diesen Zettel gibt er dann im Kreis rum und jeder schreibt ein Kompliment darauf. Das fand ich sehr cool, da wir das auch im letzten So-La gemacht haben und es amüsiert mich jedes mal, wen ich diesen Zettel lese. :)
Dann war es auch schon soweit: Der letzte Tagesabschluss im Le-La ‘1o…
Wir sangen das Beresina und bestimmten Wicky und Hose vom Tag. Da hiess es: schlafen gehen. Aber nicht für alle, denn auf dem Deck machten wir noch ein Sing- Song. Wir sangen was das Zeug hält und einige (Assuan, Racoon, Dingo und Snoopy) schliefen während dem Singen ein.
Die Meisten gingen nach dem Singen nicht in den Silent- Salon, sondert verbrachten gleich die ganze Nacht auf dem Deck.
Es war ein einseitger aber sehr gemütlicher Tag.

……….Die Highlights des Lagers……….

Yin: Der Akupark (Wasserpark) , Der Strand, Die Ausflüge, Die Spiele.
Litschi: Hak (inkl. Leuchtturmbesuch), Schlacht um Ragnarök (Meer, Strand, Sonnenuntergang), Fahrt mit Fähre (mit Giacosa), PS: Das Lager sich supii gsi!:-)
Chruslä: Der Aqua-Park und das Baden im Meer waren cool! Die Schlacht war das Beste.
Gismo: Nümmerligame und Wasserschlacht mit 4. Stufe, Hajk.
Pablo: Nümmerligame, Aqua-Park, Speckstein bearbeiten.
Dingo: Schlacht, Hak, Ausflug zur Satelittenschüssel.
Racoon: Kiba, Nümmerligame.
Yuchi: Miss Hilight isch gsi wo mir nachäm Hak si i Aquapark Gange u natürlich wo mir z Lettland ah si cho u mir a Strand si Gange.
Chnopf: Nümärligeim, Badi Ventspils, Leuchtturm.
Gloin: Dr Chrieg isch super gsi. Aber das mit em Hingergrund am Strand isch o guet gsi.
Snoopy: Ragnaröck gegen Rockgard (Nümmerligame), Baden im Meer, Der Abend vom Hajk (Der hat uns Pfädis sehr zusammengeschweisst), Das ganze Lela war einfach super! M-E-R-C-I!!!
Papillon: Sonnenaufgang, beste Küche, beim Hajk über die Hängebrücke, Aqua-Park.

Donnerstag, 15. Juli – Aufbruchstimmung

Bericht von Litschi (Anmerkung der Redaktion: Merci viu mou)

Heute hiess es Aufräumen! Nach dem “leckeren”  Frühstück, dass wie jedes mal aus Chümiibrot bestand, begannen wir mit dem Abbau der Fähndliküchen. Und schon bald waren auch unsere Zelte leer geräumt und unsere Rucksäcke voll gepackt. Die Zelte befanden sich kurz darauf in ihren Säcken. Unsere Küchen bestanden nur noch aus Feuerstelle und Fähndlikiste. So konnten wir immer noch ein tolles Mittagessen kochen. Wir assen Reis mit Rüebli & Erbsen und dazu Rahmsauce. Da wir nun die Küchen nicht mehr brauchten, fingen wir an alles Holz, dass wir für den Aufbau benötigten zu verbrennen. Es gab ein spektakuläres infernales ;-) Feuer. Alles war bereit für den Verlad, als es plötzlich aus heiterem Himmel anfing zu regnen. Zuerst war es harmlos, doch dann kam es immer schlimmer. Wir erinnerten uns alle an das letzte So-La im Verzascatal. Damals überschwemmte die Verzasca unseren Lagerplatz und wir mussten evakuiert werden. Doch dieses Mal hörte der Regen nach einer halben Stunde auf, doch unsere Rucksäcke waren trotzdem durchnässt. Wir spielten ohne Sorgen weiter “Werwölfen”. Später liefen wir zum Strand und gingen ein letztes Mal in der Ostsee baden. Dieses genossen wir in vollen Zügen. Zum Abendessen kochte uns das Hintergrundsteam Spagetti an Gemüsesauce. Nachdem wir Alles verschlungen hatten, erschienen die Götter, während Gismo ” Stairway to Heaven” auf der Gitarre spielte. Perfektes Timing! Bevor wir uns auf den Weg an den Strand machten, bewunderten wir alle nochmals unser “blaues Brett” und unterschrieben das Gästebuch vom Mikelisi. Am Strand verzog sich jeder in eine “Ecke” und schrieb sich drei Highlights aus dem ganzen Lager auf einen Zettel. Diese zogen die Leiter ein. Zum Schluss kam die Auswertung der Fähndliolympiade. Hier die Rangliste:

1. Rang    ADLER             44 Punkte

2. Rang    BORA               37 Punkte

3. Rang    EICHHORN   32 Punkte

Fähndli Adler gewann einen tollen Schöpflöffel aus Holz, mit einem eingebrannten Schriftzug: Latvija. Der Löffel besitzt eine bestimmte Fähigkeit, mit ihm wird man doppelt so schnell satt. So wird Adler noch schneller im Essen :-D . Damit die anderen zwei Fähndli nicht leer ausgingen, bekamen alle ein Armbändeli in den Livenfarben. So werden wir das Lela niemals vergessen. Wir verabschiedeten uns vom Strand und vom Mikelisi und stiegen voll bepackt in unseren Bus. Der Bus verwandelte sich zu einem Partybus….. denn unsere neuen Lieblingslieder sind:

” I’m a Babie Girl..” Link zum Song: http://www.youtube.com/watch?v=_dGcYH6Fwj8

” Na na na ruskii” Link zum Song: (Leider nicht gefunden auf Youtube, falls jemand den Song findet, bitte melden:-))

Diese liefen die ganze Fahrt über. In Ventspils angekommen machten wir für den Busfahrer, der uns 2 Wochen lang auf jeden Ausflug begleitet hat ein grosses M-E-R-C-I oder besser gesagt ein PALDIES (lettisch). Wir schenkten ihm eines unserer super T-Shirts, über das er sich riesig freute als Dankeschön. Am Zoll mussten wir noch lange warten, bis sie uns auf die Fähre liessen. Wir verabschiedeten uns von Argon, Smart und Fäger und bestiegen die Fähre. Wir fielen alle todmüde in unsere Sessel und verpassten so das Ablegen. Es war ein anstrengender Tag und wir freuen uns auf die letzten zwei……..

Bericht von der “Pfadijournalistin” Litschi ;-D

Mittwoch, 14. Juli – Ragnarök

Bericht vom Abteilungsleiter Argon

Ragnarök. Ende der Welt. Final Battle. Mit diesen und ähnlichen Gedanken begannen die Götter von Asgard, vormals Wikinger von Midgard, diesen schicksalsschweren Tag. Am endlosen Strande vor Mikeltornis solle die Begegnung mit den Kreaturen Rokgards stattfinden, berichteten die Späher. Sodann hüllten sich die Götter in ihre göttlichen Jutensäcke und stürmten mit dem Speer in der Hand, Schlachtstrategien (beispielsweise der legendäre Dünensprung) im Kopf und Glut im Herzen den Strand. Auf Geheiss Lokis errichteten die Götter Götzen, die den Kreaturen das Fürchten lehren sollten. Unsichtbare Zwerge, Druckwellen, Irrwege…und die Kreaturen liessen sich, weit draussen auf dem Meer, erstmals blicken. Wenige waren es, die da mit Gebrüll Richtung Strand paddelten. Unter den Göttern herrschte mittlerweile fiebrige Aufregung, Zuversicht und Kampfeslust. Plötzlich flog der erste kosmische Wasserball, und ihm folgten Götter, Speere, Kreaturen und auch einige unschuldige Fische. Schon nach wenigen Augenblicken war jedoch das erste Gefecht geschlagen und die Kreaturen zogen ihre Fühler, Ärmchen, Glubschaugen und dergleichen ein und verschwanden wieder im weiten Meer. Der darauf folgenden Ruhe wollten die Götter aber nicht recht trauen..Sollte dies Ragnarök gewesen sein? Würde ein nächster Angriff folgen? Wie viele Kreaturen würden es diesmal sein? Ängstliche, angespannte Blicke zum Horizont…furchterregendes Geschrei ertönte, die göttlichen Häupter fuhren herum und erkannten die schreckliche Wahrheit: entgegen allen Erwartungen würde der nächste Angriff Rokgards vom Walde her erfolgen. Erbarmungslos warfen sich die Kreaturen (übrigens unsere Rover) in die göttlichen Reihen und walzten sofort die Götzen platt. Die Schlacht aber tobte weiter, im Wasser kriegten Götter, Kreaturen und unschuldige Fische (schon wieder) ihr Fett weg. Mit hängenden Häuptern zogen sich die Götter schliesslich zurück, demoralisiert, geschlagen und hoffnungslos. Was nun? Ragnarök? Nun, die Götter von Asgard, vormals Wikinger von Midgard, wären nicht die Götter von Asgard, wenn sie nicht bald darauf, ausgerüstet mit Lokijs, Tors, Freijas und Odins Segen zum Rokgard gestürmt wären. Im düsteren Walde Rokgards tobte daraufhin die Schlacht abermals, Tannenzäpfe bohrten sich in nackte Fusssohlen, Wurzeln lagen im Weg und Tannennadeln wirbelten. Die Kreaturen schienen vom bedingungslosen Kampfgeist der Götter beeindruckt und zogen sich bald ins Herzen Rokgards zurück. Sieg der Götter? Nein, denn ein Schwirren wie von tausend Heuschrecken erfüllte die Luft, als die Totengöttin Hel aus dem Herzen Rokgards, umschwärmt von ihren Kreaturen, ihren Weg Richtung Strand beschritt. Die Götter wichen erst zurück, um dann mit letzter Kraft vereint über Hel herzufallen. Diesem letzten, wuchtigen Ansturm konnten selbst die Kreaturen nicht standhalten; Hel fiel mit einem letzten schaurigen Aufschrei auf den Boden des Schlachtfeldes und mit ihr ihre Kreaturen. Ragnarök, das Ende der Welt war abgewandt!

Nach alter Wikingermanier feierten die Götter ihren Sieg bis tief in die Nacht, mit Umengen Tee, Hackfleischplätzchen mit frischem Roggenbrot, Tomatenmark und Zwiebeln. Auch Musik fehlte nicht, denn eine livische Musikgruppe (das Nurm Orkestr = ,Feld-Orchester‘) gab einen Auftritt. Diese jungen Liven, Nachfahren des vor Jahrhunderten hier ansässigen Wikingervolkes, erhalten auf diese Weise ihre Sprache, ihre Lieder und ihre Kultur. So erzählten sie uns über ihr Volk, sangen alte Lieder und zeigten uns Kreistänze. Wir hingegen sangen die Hymne Asgards (Abteilungslied) und zeigten unseren erlernten Stiefeltanz.

Nun können die Götter aber hier nicht mehr bleiben, denn der Boden ist durch die vielen Schlachten zerstört und unfruchtbar. So suchen sich die Götter gen Süden eine neue Heimat suchen…und schliessen endlich ihre Daheimgelassenen wieder in die Arme.




















Dienstag, 13. Juli – Fähndliolympiaden

Verursacher dieses Berichtes: Pipistrella & Sushi

Genau um 09:00 Uhr ertönt ein schriller Pfiff der einem durch Mark & Bein fährt. Die Spannung die in der Luft liegt ist schon fast greifbar. Als die Pfader beim Versammlungsort eintreffen, ist die Überraschung gross: Heute sind es nicht Milou, Squirl, Arojo & Schtrunz die vor ihnen stehen, sondern die meist im Hintergrund gebliebenen Hintergründler stehen nun tatsächlich mal im Vordergrund. Offene Münder, staunende Augen sind die Reaktionen der Kinder. Dann ein freudiger Aufschrei: “Cremt euch ein!” Nachdem dies getan war, schnappten sich alle ihre Badesachen und ihre Becher und dackelten zum verlassensten aber auch schönsten Strand der Welt. Weisser Sand rieselten zwischen den Zäien.

Das Programm:

Eine Fähndliolympiade mit Assuan, Smart und Pipistrella mit Wikingerschiffe versenken, Baumstammwerfen, Tee-Wetttrinken (mit sich übergebendem Gismo), Staffetten, Wortratespiel…!

Das Dünenspringen bei Donola, Sushi und Argon als Vorbereitung auf Ragnarök.

Auch der lettische Stiefeltanz zur Verwirrung der Feinde wurde mächtig geübt.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause – in welcher eine wahrhaft aufwärmende Suppe geschlürft wurde – starteten wir mit hochroten Köpfen aber frohen Mutes ins von den richtigen Leitern (die Falschen verzogen sich zurück in den Hingergrund) gestaltete Nachmittagsprogramm:

Helm kleistern bei Arojo

Trommeln basteln bei Schtrunz

Speer spitzen bei Squirl

Kleider nähen bei Milou

Somit ist nun jeder Pfader im Besitzt einer vollständigen Wikingerausrüstung. Nach einem guten Abendessen – Rahmschnitzel mit Nüdeli – und einem an der Saftbar genossenen Schlummertrunk sanken alle in ihre weichen Schlafsäcke und schliefen glücklich ein.

Link zum Video:  pfader

Montag, 12. Juli – Ausflug Irbene

Ein etwas anderer Beitrag zum Montag (wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte der Interviews :-) )

Kurze Zusammenfassung vom Tag:
Fahrt mit Bus nach Irbene
Besichtigung der Satellitenschüssel
Geschichtsstunde mit Arojo und Werwölflen
Kurzer Einblick in die Geisterstadt Irbene
Wanderung zurück nach Mikeltornis
Baden im Meer
Vorbereitung auf Festmahl
Riesenbankett mit Pfader, HG, 4.Stufe, Letten und Eltern
Schlafen
Büchsen – und Salzgame
Sonnenaufgang
Schlafen

Link zum Video: (Anmerkung der Redaktion: Leider ist die Internetverbindung zu schlecht und ich kann das Video der Interviews nicht laden. Ich werde dies aber in der Schweiz noch nachliefern… Donola)

18. Jui 2010: Das Video ist online: http://www.vimeo.com/13428341

So ist das ganze Entstanden….

Link zum Video: Hinter den Kulissen

Nachträglich wünschen wir Milou und Chruslä nochmals ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG.

Sonntag, 11. Juli – Sun & Fun

Bericht von den Leitern der 2. Stufe

Der Sonntag begann mit einem Morgenfit, welches eher auf die Hygiene abzielte: Ein gemeinsames Zähneputzen bei der selbstgebauten Waschstelle liess einige Zähne wieder im sonst gewohntem Weiss erstrahlen :-) Nach diesem erfrischenden Guten-Morgen-Ritual ging es in die Fähnliküchen um ein Feuer zu entfachen. Bald darauf wurden mit zweimaligem Pfeifen, was Food fassen bedeutet, die Zutaten für einen Porridge verteilt. Da kurz zuvor ja das Gewissen beruhigt wurde, konnte man gut noch ein bisschen mehr Zucker zum Zubereiten benutzen. Nach diesem immer wieder beliebten Pfadizmorge, hatte das Fähnli Zeit abzuwaschen und die Küche mit weiteren nützlichen Regalen aufzuwerten. Wie sich kurz darauf herausstellte, war das auch gut, denn beim Vennerhöck, den wir im Meer machten, stellte sich für die Pfädis heraus, das beim Abendessen sowohl das Essen als auch die Küche von den weitbekannten Starköchen und Architekturdoktoren Milou, Arojo, Schtrunz und Squirl bewertet wurde. Die Venner gingen also frisch abgekühlt und mit diesen Informationen zu ihren Fähnlis – was zur Folge hatte, dass noch schneller gebaut wurde. Bald darauf gab es bereits wieder das Z’mittag, diesmal Omeletten und Salat. Da die Pfädis vom Hajk immer noch erschöpft waren und der Tag mehr als heiss war, ging es mit Badesachen bewaffnet zum Strand, um ein weiteres Mal den erhitzten Körper dem coolen Verstand der Pfader anzugleichen :-) Wir plantschten im salzigen Meerwasser und bauten Sandburgen, sonnten uns und jagten diese „SCHEISS BRÄMÄNÄ“. Frisch gewaschen und gestochen gingen wir zurück zu den Fähnliküchen, damit die Pfädis ihren Küchen den letzten Schliff geben konnten. Doch auch dafür blieb irgendwie nicht allzu viel Zeit und schon bald hörte man wieder die zwei Pfiffe durch den Wald schallen, die das „Food fassen“ für das bewertete Essen ankündigten.

Also entfachten die Pfädis die Glut der Feuerstellen zu neuem Leben, schmissen ihr sämtliches Können in die ehemals blitzblanken Pötte und liessen die Kochkellen in den schwarzen Kesseln tanzen. Um Punkt Acht Uhr standen dampfende Teller mit Riz Casimir und Massbecher mit frischer Schoggicreme auf den Tischen. Das Expertenteam kam, sah und siegte – ehm… liessen es sich schmecken. ;-) Die finale Rangliste sah wie folgt aus: auf dem ersten Platz Eichhorn, zweitplatziert Bora und auf dem dritten Platz Adler. Ausserdem wurden noch sämtliche Küchenbauten und die Ordnung in den Küchen bewertet. Hier machte das Fähnli Bora den ersten Platz, der zweite Platz ging an Adler und Fähnli Eichhorn wurde dritt. Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit – der Abwasch wurde zügig erledigt und schon pfiff es wieder Fahnenmast. Thor rief zur Aufrüstung! Die Wikinger verdienten sich im nun folgenden „Giessgame“ Adamantium (Blei), welches sie gegen entsprechende Gegenleistungen bei der fahrenden Schmiedin Milou zu Speerspitzen schmelzen konnten. Zeitgleich mussten die tapferen Krieger beim unscheinbaren Bruder von Loki (Schtrunz) magische Mondsteine und Pergamente erspielen und sie anschliessend beim Runenmagier Squirl verzaubern. Die Speerspitzen glänzten im Mondschein und das Spiel neigte sich dem Ende zu. Gewonnen hatte diesmal Eichhorn, gefolgt von Adler und Bora. Erschöpft, aber zufrieden mit sich und den Göttern gingen wir schlafen.

Squirl & Milou